Category Archives: Zahnersatz

10Okt/15

Das Zahnimplantat – manchmal unumgänglich

Ein strahlendes Lächeln mit weißen Zähnen ist mehr als nur ein schönes Aussehen. Gesunde Zähne tragen sehr zum Wohlbefinden bei und stellen einen gesundheitlichen Aspekt dar, der nicht zu unterschätzen ist. Dabei ist natürlich einem jeden klar, dass eine umfassende Zahnpflege das A und O für gesunde Zähne ist.

Zahnpflege hört aber nicht beim täglichen Zähneputzen auf. Zu einer perfekten Zahnpflege gehören verschiedene wichtige Faktoren!

Was gehört zu einer guten Zahnpflege?

Wenn Sie auf lange Sicht hin schöne Zähne haben möchten sollten Sie folgende Pflegeschritte regelmäßig durchführen:

  • Zähneputzen
  • Zahnseide
  • Mundwasser
  • Fluorgel

Damit aber nicht genug: Beim Zahnarztbesuch fallen noch weitere prophylaktische Behandlungen an, die für die Pflege und den Erhalt der Zähne unabdingbar sind.

Notwendige Pflege beim Zahnarzt

und oft auch noch ganz individuelle weitere Behandlungen mehr.

Doch leider hängt die Zahngesundheit nicht nur von der Pflege ab. Manchmal kann auch ein sehr gut gepflegtes Gebiss irgendwann einmal erkranken.

Karies – die häufigste Ursache für Zahnbeschwerden

Sofern Zähne nicht durch Gewalteinwirkung (zum Beispiel durch einen Unfall) beschädigt werden, liegt der Grund für eine Zahnerkrankung in den meisten Fällen bei Karies.

Auch bei einer gründlichen Mundhygiene kann es passieren, dass sich kariöse Stellen bilden und den Zahn beschädigen.

Je nach Schwere der Karieserkrankung sind verschiedene Behandlungen bis hin zum Zahnersatz notwendig!

Erkrankung am Zahn Maßnahme
Oberflächliche Karieserkrankung Füllung
Zahnwurzelentzündung Krone
Starke Schädigung mit Entfernung des Zahns Zahnersatz (Brücke, Implantat etc.)

Die elegante Lösung des Zahnersatzes: Das Implantat

Wenn der Zahn trotz aller Bemühungen nicht mehr zu retten ist, ist ein Zahnersatz meist unumgänglich.

Schließlich ist eine Lücke im Gebiss alles andere als wünschenswert: Nicht nur die Optik leidet, auch kieferorthopädische Probleme können die Folgen einer Zahnlücke sein.

Zum Glück gibt es heutzutage sehr dezente Methoden des Zahnersatzes, die ohne Brücken oder Prothesen auskommen.

tooth-737517_1280 by ennelise - pixabay.comEine gute Möglichkeit ist das Zahnimplantat. Hier wird ein künstlicher Zahn in den Kiefer eingepflanzt, sodass das Gebiss lückenlos erscheint und der neue, künstliche Zahn ganz normal gepflegt werden kann.

Also werden eine Reinigung der „Dritten“ per Tabs oder das Verwenden lästiger Haftcremes überflüssig, da der implantierte Zahn genau wie die eigenen Zähne seinen Platz im Mund einnimmt.

Auskünfte über die Kosten von Zahnimplantaten können Zahnärzte und -techniker geben.

Außerdem finden Sie viele nützliche Informationen zu den Kosten auf zahnimplantate-kosten.org.

16Jan/15

Zahnersatz – Neue Zähne, neues Glück?

Leider ändert auch die sorgfältigste Pflege nichts daran, dass fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens irgendwann einmal Ersatz für die eigenen Zähne braucht. Sei es durch einen Unfall, durch eine Zahnerkrankung oder aufgrund von Abnutzungs- oder Alterungserscheinungen: Neue Zähne müssen her, weil die alten krank oder kaputt sind. Schließlich will man sich selber wohlfühlen, beim Blick in den Spiegel ein gutes Gefühl haben und mit einem strahlenden Lächeln durch die Welt gehen.

Wann sollte man sich spätestens Gedanken um neue Zähne machen?

Gesunde Zähne bis ins Alter

Gesunde Zähne bis ins Alter

Schöne und gesunde Zähne stehen für Jugend, Wohlbefinden, Lebensfreude und Attraktivität. Wer diesem Idealbild nicht entspricht, der traut sich oft nicht einmal mehr zu lächeln und schon gar nicht richtig zu lachen, damit er seine Zähne nicht zeigen muss. Als Grund für solch ein verschämtes Verhalten können unschöne Verfärbungen, Fehlstellungen, Lücken oder abgebrochene Ecken sein. Diese scheinbar kleinen Unschönheiten können die Ursache dafür sein, dass das Selbstbewusstsein leidet, man sich zurückzieht und sogar seine sozialen Kontakte einschränkt. Soweit sollte es jedoch nicht kommen. Wer sich das Lachen verkneift, weil er befürchtet, seine Mitmenschen lehnen ihn ab, weil er ein schlechtes Gebiss hat, der braucht dringend neue Zähne.

Was macht man, wenn man Angst vorm Zahnarzt hat?

Wer sich schämt, zu lächeln und sich trotz dieser belastenden Situation nicht um neue Zähne kümmert, der kann unter anderem auch aus Angst vor dem Zahnarztbesuch so reagieren. Wenn man allerdings eine nötige Behandlung aus Furcht vor dem Zahnarzt immer wieder verschiebt, sollte man jedoch bedenken, dass sich selbst kleine Probleme im Laufe der Zeit vergrößern und neue Zähne wachsen auf keinen Fall von allein. Wer sein strahlendes Lächeln zurückhaben möchte, der sollte seine Phobie angehen und sich einen Zahnarzt suchen, der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat. Auch dort findet man Fachleute, die sich bestens mit den verschiedensten Möglichkeiten auskennen, wenn man sich neue Zähne machen lassen will.

Bekommt man sofort neue Zähne?

Am Anfang einer jeden Behandlung steht natürlich eine ausführliche Beratung. Sicher wird bei vielen Menschen dann zuerst auch einmal die Frage was neue Zähne kosten im Fokus stehen. Allerdings sollte man hier, wenn es die finanziellen Mittel erlauben, nicht unbedingt immer auf die kostengünstigste Variante zurückgreifen. Die Entscheidung für den richtigen Zahnersatz sollte auf keinen Fall hastig und unüberlegt gefällt werden. Gemeinsam mit dem Zahnarzt diskutiert man vor Behandlungsbeginn die verschiedenen Möglichkeiten.

Welche Arten von Zahnersatz gibt es?

Wer sich neue Zähne wünscht und sich das erste Mal mit dieser Problematik beschäftigt, der wird erstaunt sein, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, wenn man sich neue Zähne machen lassen will. Das sind beispielsweise:

  • Brücken

  • Implantate

  • Zahnprothesen

Grundlegend unterscheidet man dabei zwischen:

  • festsitzenden Zahnersatz

  • herausnehmbaren neuen Zähnen

Wo sind die Hauptunterschiede bei den Varianten?

Grundsätzlich kann man den neuen Zähnen auf den ersten Blick nicht ansehen, um welche Art es sich bei ihnen handelt. Dem Betrachter fällt nur das strahlende Lächeln eines gesunden Gebisses ins Auge. Im Mund direkt sieht es dagegen etwas anders aus.

Art des Zahnersatzes Eigenschaften Festsitzend oder herausnehmbar
Brücken
  • werden bei kleinen Lücken angebracht.
  • an beiden Seiten der Lücke müssen noch natürliche Zahnteile vorhanden sein
Festsitzend
Implantate
  • kann einzelne Zähne im Gebiss ersetzen
  • in den Kieferknochen wird ein Implantat, meist aus Titan, eingesetzt welches die künstliche Zahnwurzel nachbildet
  • darauf wird der künstliche neue Zahn gesetzt
Festsitzend
Zahnprothese
  • Werden in Teil- und Totalprothesen unterschieden
  • Eine Teilprothese besteht aus einer Kunststoffklammer und ersetzt mehrere Zähne
  • Eine Totalprothese versorgt das ganze Gebiss mit neuen Zähnen
Herausnehmbar

 

Was kosten neue Zähne?

Leider kann man diese Frage nicht so einfach pauschal beantworten. Die entstehenden Kosten sind von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und müssen im individuellen Beratungsgespräch mit dem Zahnarzt geklärt werden. In die Berechnungen fließen unter anderem folgende Kriterien mit ein:

  • verwendete Materialien

  • Arbeitsaufwand

  • Aufwand bei der Operation (bei Implantaten)

Einen Teil der entstehenden Kosten übernimmt die Krankenkasse des Versicherten. Allerdings ist die Höhe des Zuschusses begrenzt und abhängig vom jeweiligen Versichertenstatus. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen leider nur das Minimum in Abhängigkeit von der Kiefersituation. Hier hilft eine zuvor abgeschlossene Zahnzusatzversicherung, damit die neuen Zähne nicht zu viel kosten.

Sind alle neuen Zähne gleich?

Wie wertig die neuen Zähne sind, das hängt nicht zuletzt von den verwendeten Materialien ab. Im Allgemeinen gibt es für alle Varianten des Zahnersatzes immer

  • eine einfache Lösung

  • eine aufwendigere Option

  • eine Luxusvariante

Wer bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, der muss alle Mehrkosten, die über der einfachen Lösung liegen leider selbst tragen.

Achtung:

Auch wenn man für den Zahnersatz nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, sollte man bei den Materialien besonderen Wert auf die Qualität und vor allem auf die optimale Verträglichkeit legen.

Müssen es denn wirklich gleich neue Zähne sein?

Wenn nur Teile eines Zahns beschädigt, krank oder verfärbt sind, dann gibt es auch die Möglichkeit mit Zahn- und Teilkronen aus den unterschiedlichsten Materialien den Eindruck eines neuen Zahnes zu schaffen. Ob und in welchem Falle diese Variante angewendet werden kann, das wird sich beim Beratungsgespräch mit dem Zahnarzt klären lassen.

Achtung:

Veneers, sind aufgeklebte Keramikplättchen, die Schönheitsfehler und Mängel an den Zähnen beheben beziehungsweise verdecken. Auch sie sind eine Alternative, wenn man sich keine gänzlich neuen Zähne machen lassen will.

Fazit

Wer mit einem strahlenden Lächeln durchs Leben gehen will, der sollte seine Zähne aufmerksam pflegen und regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen. So kann man sein eigenes Gebiss sicher recht lange erhalten. Sollte man sich doch einmal neue Zähne machen lassen, dann ist eine Zahnzusatzversicherung sicher eine vernünftige Alternative, um den Geldbeutel zu schonen.

14Jan/15

Die dritten Zähne – an einem Gebiss kommt kaum jemand vorbei

Die Natur stattet uns Menschen zuerst einmal mit einem Milchgebiss aus. Beim Heranwachsen fallen diese Zähne aus und werden durch Bleibende ersetzt. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend, denn diese müssen uns auf keinen Fall bis zu Lebensende erhalten bleiben. Oft besteht die Notwendigkeit, dass man sie durch die sogenannten dritten Zähne ersetzt.

Warum fallen die bleibenden Zähne eigentlich aus?

Für den Verlust des Gebisses, welches uns eigentlich bis zum Lebensende dienen sollte, kann es viele Ursachen geben. Das können unter anderem sein:

  • Unfälle
  • Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches (Parodontitis, Karies u.v. a)
  • Nährstoffmangel
  • Alterserscheinungen
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Folge chronischer Erkrankungen

Passiert den Tieren so etwas auch?

ID-10069638Wenn wir davon ausgehen, dass wir Menschen Säugetiere sind, dann kann man ganz grob gesagt diese Frage bejahen. Viele Tiere haben ein Milchgebiss, das später durch bleibende Zähne ersetzt wird. Wer Hund und Katze zuhause hat, der wird das sicher bestätigen können. Auch sie leiden an Zahnerkrankungen, Zahnfleischschwund und verlieren ihre Zähne. Allerdings ist es recht ungewöhnlich, unsere vierbeinigen Freunde mit dritten Zähnen auszustatten.

Welche Möglichkeiten hat man, wenn man auf Dritte Zähne angewiesen ist?

Wer sich mit dem Gedanken an dritte Zähne tragen muss, der sollte sich erst einmal gut mit dieser Materie beschäftigen. Es gibt nicht nur recht unterschiedliche Alternativen dafür, sonder die dritten Zähne kosten auch oft eine Menge Geld, das man häufig aus eigener Tasche bezahlen muss. Allerdings sollte die finanzielle Frage nicht allein ausschlaggebend dafür sein, für welchen Zahnersatz man sich entscheidet.

Festsitzender Zahnersatz Herausnehmbarer Zahnersatz Kombinierter Zahnersatz
Kronen, Implantate und Brücken Voll- und Teilprothesen Kombination aus festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz
Die höchsten Kosten in dieser Gruppe entstehen bei Implantaten mit durchschnittlich 1600 € Meist preisgünstigere Lösungen im Vergleich zum festsitzenden Zahnersatz Sehr unterschiedlich, da abhängig von Alternative und Verbrauchsmaterialien

Was sollten dritte Zähne kosten?

Nach oben ist bei den Kosten für die dritten Zähne natürlich keine Grenze gesetzt. Wer allein auf die Bezahlung seiner Krankenkasse angewiesen ist, der hat allerdings schlechte Karten. Die übernimmt nur Anteile in Höhe von 30 % der preisgünstigsten Lösung. Wie die aussehen könnte, muss man von Fall zu Fall mit seinem Zahnarzt absprechen. Der erstellt dann einen Heil- und Kostenplan, mit dem man sich an seine Kasse wendet. Dort spricht man dann die Möglichkeiten einer Finanzierung durch. Meist macht es Sinn, dass man sich auch mehrere Kostenvoranschläge holt und diese vergleicht.

Können die dritten Zähne auch einfach nachwachsen?

Haie sind in der beneidenswerten Lage, dass ihnen die Zähne nachwachsen, sobald sie einen oder mehrere davon verlieren. Inzwischen hat die Forschung auf diesem Gebiet große Fortschritte gemacht und man hofft, dass man mit den entsprechend ausgereiften Methoden in einigen Jahren auch den Menschen bei Bedarf dritte Zähne wachsen lassen kann. Japanische Stammzellenforscher haben das bei Mäusen inzwischen geschafft. Auch bei Schweinen soll man es schon erreicht haben, dass ihnen neue Zähne gewachsen sind. Bis sich diese Erkenntnisse auf den Menschen übertragen lassen, wird es aber noch einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern. Die Nachfrage nach einer solchen Lösung für die dritten Zähne ist auf alle Fälle vorhanden. Immerhin fehlen in den bleibenden Gebissen aller Zahnarztpatienten, die mehr als 65 Jahre alt sind, durchschnittlich 18 Zähne.

 

15Mrz/14
Gesunde Zähne bis ins Alter

Tipps für gesunde Zähne bis ins hohe Alter

Früher trugen ältere Menschen in den Vorstellungen kleiner Kinder immer Gebiss – ab einem gewissen Alter schien diese

Gesunde Zähne bis ins Alter

Gesunde Zähne bis ins Alter

Art der Zahnprothese quasi unumgänglich zu sein. Heute sieht das bisweilen anders aus. Nicht nur, dass es heute verschiedene Arten der Zahn- und Teilprothesen gibt, die fest im Kiefer verankert werden können, auch Zahnärzte stellen sich, unter anderem bedingt durch den demographischen Wandel, immer mehr auf ältere Patienten ein und geben hilfreiche Tipps, um die eigenen Zähne möglichst lange zu erhalten und auf gesunde Art zu pflegen. Zu diesen Tipps zählen unter anderem die folgenden:

Regelmäßige Prophylaxe-Termine wahrnehmen

Viele Zahnärzte berichten von Patienten der Generation 50plus, die zwar noch über viele der eigenen Zähne verfügen, die jedoch zum Teil mangelhaft untersucht und versorgt worden sind, weil keine regelmäßigen Vorsorge-Termine wahrgenommen worden sind. So fehlt es häufig an Füllungen, Kronen und Brücken, die jedoch wiederum zum Erhalt der betroffenen und anderer, benachbarter Zähne beitragen können. Die Ärzte raten ihren Patienten deshalb, unabhängig vom Alter aber auch gerade der Generation 50plus im Speziellen, zu regelmäßigen Prophylaxe-Untersuchungen, bei denen gegebenenfalls Behandlungen vorgenommen werden, um die eigenen Zähne so lange wie möglich gesund zu erhalten.

Umfangreichere Zahnpflege

Für ältere Zähne gilt zunächst die gleiche Regel wie für alle anderen Altersklassen auch: Zweimal gründliches Zähneputzen am Tag ist Pflicht. Zusätzlich sollten ältere Patienten unbedingt eine Fluorid-haltige Zahnpasta benutzen, die den Zahnschmelz stärkt und so Zähne und Zahnfleisch vor Erkrankungen schützt. Darüber hinaus sollte einmal täglich Zahnseide oder eine Interdentalbürste zum Einsatz kommen, um Ablagerungen zwischen den Zähnen zu verhindern, die ein Hort für schädliche Bakterien sein können. Auch eine professionelle Zahnreinigung sollte einmal jährlich durchgeführt werden.

Bestimmte Nahrungsmittel vermeiden

Auch in Sachen Ernährung sollten über 50-Jährige ein paar essentielle Dinge beachten, um die Zähne gesund zu erhalten. So sollte man in diesem Alter verstärkt auf Zucker und Fruchtsäuren (zum Beispiel in Säften und frischem Obst enthalten) verzichten. Trotz der gesunden Inhaltsstoffe greift Fruchtsäure sehr aggressiv den Zahnschmelz an und kann sie so dauerhaft schädigen. Feste Speise, wie etwa Karotten und Ähnliches hingegen, tragen dazu bei, dass sich das Zahnfleisch festigen kann. So kann man selbst dafür sorgen, dass Zähne möglichst lange fest verwurzelt bleiben und nicht zu wackeln beginnen und so auszufallen drohen.

30Dez/13

Was tun, wenn die Zähne wackeln?

Wenn die Zähne wackeln, dann denkt man meist an Kinder im Grundschulalter, bei denen die Milchzähne bald ausfallen, um dem say-ahh-825231-mbleibenden Gebiss seinen Weg zu bahnen. Tatsächlich können aber auch im Erwachsenenalter die Zähne wackeln – und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Eine der Ursachen kann beispielsweise ein Unfall sein, bei dem der Kiefer beschädigt worden ist. Aber auch schwindendes Zahnfleisch kann die Ursache dafür sein, dass einzelne Zähne wackeln. Folgende Behandlungen kommen je nach Fall infrage:

Die Ursachen

Wackelnde Zähne treten entweder auf quasi natürliche Art bei den Milchzähnen auf, sie fallen im Vor- und Grundschulalter aus, um den bleibenden Zähnen Platz zu machen. Wenn diese bleibenden Zähne jedoch wackeln, dann kann zum einen ein Sturz die Ursache dafür sein. Der häufigste Grund liegt jedoch in einem bakteriellen Befall des Kiefers, insbesondere des Zahnfleischs. Man spricht dann von Parodontitis. Die häufigsten Symptome für eine solche Erkrankung sind Zahnfleischbluten, leicht drückende Schmerzen beim Zähneputzen oder Kauen sowie insbesondere der Zahnfleischschwund. Geht das Zahnfleisch zurück, können die Zähne nicht mehr richtig im Kiefer gehalten werden, sie beginnen zu wackeln.

Die Behandlungsmöglichkeiten

Nach einem Sturz können einzelne lockere Zähne geschient werden, in vielen Fällen ist die Chance relativ hoch, dass das Wackeln nachlässt und der Kauapparat in seiner alten Form wiederhergestellt werden kann.

Im Falle einer Parodontitis sieht die Behandlung hingegen verschiedene Stufen vor, bei leicht geschwundenem Zahnfleisch kann dieses gegebenenfalls wieder aufgebaut werden. Ist auch der Kieferknochen betroffen, besteht zwar die Möglichkeit eines Knochen-Wiederaufbaus, in der Regel kommt hier jedoch ein Zahnersatz zum Einsatz, wie etwa eine Krone oder eine Brücke. Der Grund dafür ist unter anderem, dass eine Aufbautherapie gegebenenfalls sehr schmerzhaft werden kann. Ehe die Prothesen eingesetzt werden können, werden die wackelnden Zähne gezogen, dieser Vorgang wird in der Regel unter lokaler Betäubung durchgeführt und ist somit eher wenig schmerzhaft.

13Dez/13

Welche Zahnarzt Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Schöne Zähne kosten viel Geld – so lautet eine Weisheit, die sich mittlerweile recht weit verbreitet hat, die aber nicht zwangsläufig der ID-10038456Wahrheit entsprechen muss. Schließlich kostet richtige Zahnhygiene beispielsweise deutlich weniger, als ein professionelles Bleaching. Aber abgesehen davon verursacht der Gang zum Zahnarzt natürlich Kosten , die unterschiedlich hoch ausfallen können, je nachdem, welche Art der Behandlung notwendig wird. Ebenfalls abhängig von der Art der Behandlung ist es, ob die Zahnarztkosten gegebenenfalls von der Krankenkasse übernommen werden oder nicht – oder ob gegebenenfalls eine Zusatzversicherung die Kosten übernehmen könnte. Im Folgenden findet man Informationen dazu, welche Zahnarzt Kosten von der (Zusatz-)Versicherung übernommen werden und welche Kosten der Patient selbst tragen muss.

Zahnarztkosten, die von gesetzlichen Versicherung übernommen werden

Die gesetzlich Krankenversicherung kommt für Zahnarzt Kosten auf, die bei einer Regelversorgung entstehen, also etwa beim einer Prophylaxeuntersuchung, bei einer Wurzelbehandlung, beim Füllen von Löchern, beim Behandeln von Karies, Zahnstein und ähnlichen Erkrankungen. Sobald der Patient jedoch einen Zahnersatz benötigt, werden die dadurch anfallenden Kosten grundsätzlich nur in Höhe von 50% übernommen, den Rest muss der Patient selbst zahlen. Mit Führen eines so genannten Bonusheftes kann der Patient jedoch höhere Zuschüsse (bis zu 65%) erzielen.

Zahnarzt Kosten, die der Patient selbst tragen muss

Wählt der Patient besondere Materialien oder Techniken, die nicht in der Regelversorgung festgeschrieben sind, so muss er die Kosten dafür selbst tragen, zum Beispiel dann, wenn ein Implantat einer herkömmlichen Brücke vorgezogen wird. Der Zuschuss durch die Kasse bleibt zwar erhalten, die deutlich höheren Mehrkosten müssen jedoch anteilig vom Patienten übernommen werden. Auch bei Sonderbehandlungen, wie etwa dem Bleachen oder auch die Airflow Kosten, muss der Patient selbst übernehmen.

Zahnarztkosten senken

Eine Möglichkeit, die Zahnarztkosten – bzw. die Eigenbeteiligung – zu senken, ist es, eine private Zusatzversicherung abzuschließen. So kann die Eigenbeteiligung auf bis zu 10% – statt 50% – gesenkt werden. Eine solche Zusatzversicherung greift in der Regel aber erst mehrere Monate nach Vertragsabschluss.

Zudem hat man die Möglichkeit, einen Kostenvoranschlag vom Zahnarzt, bzw. von verschiedenen Ärzten, erstellen zu lassen, um so die günstigste Variante und den günstigsten Arzt auszusuchen, um die Eigenbeteiligung zu senken.

Eine weitere Option ist das bereits erwähnte Bonusheft. Wer 5 Jahre lang mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung geht, erhält einen Stempel ins Bonusheft. Ab dem 6. Jahr übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung dann 60% – statt nur 50% – der Zahnarzt Kosten. Ab dem 11. Jahr werden sogar 65% übernommen. Es ist jedoch essentiell, einmal jährlich einen solchen Stempel zu erhalten, denn fehlt nur ein einziger, fängt das Sammeln der Stempel im Bonusheft wieder von vorne an.

21Nov/13

Was ist eigentlich … eine Zahnprothese?

Zahnärzte sprechen – je nach Grad der Schädigung der Zähne oder insbesondere nach einem Verlust eines oder mehrerer Zähne – ID-10065000häufig von einer Zahnprothese. Doch wobei handelt es sich dabei eigentlich? Wird damit wirklich ein Zahn „simuliert“? Und was gilt es bei der Zahnprothese zu beachten? Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

Die Zahnprothese

Von einer Zahnprothese spricht man immer dann, wenn es sich um den „Nachbau“ eines Teils des Kiefers und von einzelnen Zähnen oder ganzer Zahnreihen handelt. Die Prothesen kommen nach dem Verlust der eigenen Zähne zum Einsatz und werden häufig auch als „die Dritten“ (nach Milch- und bleibenden Zähnen) bezeichnet. Um für ein möglichst authentisches Aussehen zu sorgen, werden spezielle Materialien verwendet, zudem werden die Zahnprothesen exakt an den Kiefer des Patienten angepasst. Dazu wird zunächst ein Abdruck des Gebisses/Kiefers genommen, auf dessen Basis dann das künstliche Gebiss (Totalprothese) oder die Teilprothese von einem Zahntechniker hergestellt wird.

Die Teilprothese

Teilprothesen dienen dem Ersatz von einem Zahn oder wenigen Zähnen, aber nicht dem Ersatz des ganzen Gebisses, sie werden in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt. So gibt es beispielsweise Modelle auf Kunststoffbasis, die jedoch in der Regel nur als Übergangslösung eingesetzt werden.

Die Modellguss-Teilprothese hingegen wird aus hochwertigen Materialien und auf Basis eines Modells des Kiefers des jeweiligen Patienten hergestellt. Solche Prothesen können hervorragend angepasst werden und können dauerhaft zum Einsatz werden. Darüber hinaus unterscheidet man in Schaltprothese (zum Schließen einer Zahnlücke) und Freiendprothesen (Einsatz im hinteren Kieferbereich, die Zahnprothese schließt nicht an einen natürlichen Zahn an).

Die Totalprothese

Die wahrscheinlich bekannteste Zahnprothese ist die Totalprothese, die auch „Gebiss“ genannt wird. Zahntechniker können auf Basis eines Abdrucks des Kiefers des Patienten eine passgenaue und sehr realistisch aussehende Prothese anfertigen, die dem natürlichen Zahnstand nachempfunden wird. Die Zähne werden in der Regel nicht reinweiß gestaltet, um eine natürlichere Optik zu ermöglichen. Allerdings ist es sehr schwierig, die Zahnprothese für den Unterkiefer so exakt anzupassen, dass sie perfekt und ohne zu verrutschen sitzt. Gegebenenfalls sind mehrere Besuche beim Zahnarzt notwendig, um die Zahnprothese richtig anzupassen.

11Okt/13

Zähne kleben – Was ist möglich und was sollte man lassen?

Ein Stück vom Zahn – oder vom Zahnersatz – ist durch einen ungeschickten Zufall abgebrochen. Nun klafft eine unschöne Lücke im Mund und der restliche Zahn ist auch noch sehr empfindlich geworden.

Eine schnelle Lösung muss her:

Viele Menschen überlegen in einem solchen Fall, ob es möglich ist, Zähne zu kleben. Grundsätzlich lautet unsere Antwort dabei: Ja, man kann Zähne kleben. Wir stellen die verschiedenen Möglichkeiten zum Zähne kleben vor:

Abgebrochene Zähne kleben

Zähne klebenIm Internet kursieren die wildesten Gerüchte und Theorien, so etwa ein solches, dass ein abgebrochener Zahn mit Hilfe von Sekundenkleber wiederhergestellt werden könnte. Auf diese Methode sollte jedoch aus verschiedenen Gründen verzichtet werden. Zum einen kann der Zahn natürlich nicht selbst wieder ordentlich hergestellt werden, unter anderem deshalb nicht, weil im Mund ein feuchtes Klima herrscht und der Kleber so schwer anzubringen ist und ebenso schwer trocknet. Der wichtigste Grund dafür, das Zähne Kleben zu unterlassen ist jedoch, dass der Kleber giftig ist und zum Beispiel zu Reizungen der Schleimhäute und Atemwege führen kann. Stattdessen sollte man schnellstmöglich einen Zahnarzt aufsuchen, der den abgebrochenen Zahn mit Hilfe verschiedener Techniken wiederherstellen kann.

Künstliche Zähne kleben

Wer zu Fasching oder Halloween ein künstliches Gebiss, zum Beispiel mit Vampirzähnen, tragen möchte, der erhält im Fachgeschäft für Kostümbedarf auch einen speziellen Zahnkleber, mit dessen Hilfe das künstliche Gebiss fixiert werden kann. Diese Art von Kleber ist unschädlich für den Körper und das Gebiss lässt sich nach einer langen Gruselnacht wieder vergleichsweise einfach lösen.

Zähne kleben: Klebe-Implantate vom Zahnarzt

Zum Schließen von Zahnlücken kann der Zahnarzt so genannte Adhäsivbrücken nutzen. Diese Brückenzähne werden mit einem speziellen Kleber am Nachbarzahn befestigt. Lange Zeit wurde diese Methode nur in Ausnahmefällen eingesetzt, mittlerweile ist das Verfahren jedoch sehr ausgereift, so dass sie bei vielen verschiedenen Patienten zum Einsatz kommen können. Um ein Klebe-Implantat einsetzen zu können, muss der Nachbarzahn jedoch völlig gesund und frei von Karies oder Parodontose sein. Eine Klebebrücke hält zwischen 10 und 15 Jahren und kostet ca. 1.100 bis 1.400 € und ist damit um ca. die Hälfte günstiger als ein herkömmliches Implantat – sowie auch um einige hundert Euro günstiger als eine herkömmliche Brücke.

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24Sep/13

Zahnersatzversicherung kann vor hoher Selbstbeteiligung bewahren

Ein Zahnersatz kann teuer sein – und nicht zwangsläufig übernimmt die Krankenkasse die Kosten dafür in vollem Umfang, vor allem Zahnersatzversicherungdann nicht, wenn es sich nicht um einen standardisierten Zahnersatz, sondern beispielsweise um Inlays handelt. Es kann deshalb ratsam sein, eine spezielle Zahnersatzversicherung abzuschließen, die für die entstehenden Kosten beim Zahnersatz – auch beim Einsatz verschiedener Techniken – aufkommt.

Zusatzversicherung Zahnersatz: Der Hintergrund

Seit dem 1. Januar 2005 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nur noch die so genannten „befundbezogenen Festzuschüsse“, bei der Berechnung der Zuschüsse müssen sie sich dabei strikt an einen Leistungskatalog halten. Dieser wiederum umfasst jedoch nur die Regelversorgung. Für den Zahnersatz bedeutet das, dass die Krankenkassen nur für die günstigsten Maßnahmen, die unbedingt notwendig sind, aufkommen – und das nur in einer Höhe von 50 % des Rechnungsbetrages. Wer ein Bonusheft über mehrere Jahre führt, kann eine höhere Bezuschussung erhalten, allerdings können maximal 65 % des Rechnungsbetrages erreicht werden, mindestens 35 % des Betrages beim Zahnersatz muss der Patient also aus eigener Tasche leisten. Implantate oder auch Inlays hingegen sind von der Bezuschussung ausgenommen, für sie muss der Patient selbst aufkommen.

Die Möglichkeiten der Zahnersatzversicherung

An eben dieser Stelle setzt eine Zusatzversicherung Zahnersatz an. Wer eine gute Zusatzversicherung abschließt, der kann auf eine Kostenerstattung von mindestens 70%, in vielen Fällen sogar von bis zu 100 % setzen. Die Zusatzversicherung Zahnersatz bleibt von etwaigen gekürzten Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen unberührt. Auch verschiedene Maßnahmen, die von den GKV nicht übernommen, werden von einer solchen Zusatzversicherung gezahlt, darunter etwa Implantate, Keramikverblendungen für Backenzähne, Inlays und weitere Leistungen. Zudem erfolgt die Kostenerstattung bei einer Zahnersatzversicherung auch bei mehrmaligen Behandlungen, schließlich muss ein Zahnersatz im Abstand von mehreren Jahren erneuert werden.

Was kostet eine Zahnersatzversicherung?

Die Zusatzversicherung Zahnersatz kann bei unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften abgeschlossen werden, meist bieten dieser verschiedene Pakete mit unterschiedlichen Leistungen und somit zu unterschiedlichen Preisen an. Je nach Anbieter und bekannten Vorerkrankungen, bzw. bereits erfolgten Behandlungen können die Kosten für eine Zahnersatzversicherung zwischen ca. 13 € und ca. 50 € monatlich liegen. Je nach Höhe der Kosten kann natürlich auch der Leistungsumfang variieren.

29Aug/13

Zahnfarbe: So findet der Zahnarzt den passenden Ton

Wenn es zum Thema Zahnfarbe kommt, stellt auch der Patient schnell fest, dass es sich hierbei um ein wahrlich komplexes Gebiet Zahnfarbehandelt, denn die Wahrnehmung der Zahnfarbe – sowie die Farbe selbst – hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu zählen zum Beispiel der Lichteinfall (natürliches oder künstliches Licht), Reflexionen, der Grad der Abnutzung der Zähne, gegebenenfalls Verfärbungen, die durch Lebens- und Genussmittel auftreten können, sowie einige weitere Faktoren. Wenn also eine Zahnkorrektur oder eine Aufhellung vorgenommen werden soll, ist die Bestimmung der Zahnfarbe – sowohl der Ausgangs- als auch der Zielfarbe – ein durchaus schwierige Aufgabe für den behandelnden Arzt.

So wird die Zahnfarbe bestimmt

In der Zahnarztpraxis gilt es, ideale räumliche Bedingungen zu schaffen, um die Zahnfarbe bestmöglich bestimmen zu können – und auch der Zahnarzt selbst muss bei der Bestimmung einige Dinge beachten. So gelten zum Beispiel Sonneneinstrahlung oder auch die Ermüdung der Augen des Arztes als wichtige Faktoren. Bei der Farbbestimmung muss der Arzt zudem darauf achten, dass die Farbe an den Zahnzwischenräumen durch Ablagerungen, Abnutzung und einen anderen Lichteinfall eine andere sein kann als an der blanken Oberfläche des Zahns. Derzeit beschäftigt sich die Wissenschaft noch intensiv mit der Erforschung objektiver Methoden der Bestimmung der Zahnfarbe, umso beispielsweise einen möglichst natürlichen Zahnersatz mit entsprechender Farbgebung herstellen zu können. Besonders essentiell ist diese Fragestellung natürlich dann, wenn nur ein Zahn neu verblendet, überkront oder ersetzt werden soll – die anderen Zähne aber natürlich erhalten bleiben.